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Sechs Bausteine für eine gelingende Beziehung

Torsten Geiling • 7. August 2024

Sechs Bausteine für eine gelingende Beziehung

Es gibt Bausteine für eine glückliche Beziehung
Eine Beziehung ist ein herausforderndes Abenteuer, das nicht immer gutgeht. An einer Partnerschaft lässt sich aber arbeiten - wenn sich die Partner respektvoll und interessiert aufeinander einlassen. Aus vielen Begegnungen und Coachings hat Trennungsberater Torsten Geiling sechs Bausteine zusammengetragen. Sechs weitere finden sich im ersten Teil des Artikels.

Von Torsten Geiling

Eltern sein und Paar bleiben
Wenn wir Eltern werden, geschieht etwas Seltsames. Wir vergessen, dass wir Menschen sind – mit Bedürfnissen, Empfindungen und Fehlern. Wir kommen uns selbst abhanden. Kein Wunder, dass darunter die Beziehung zu unserem Partner leidet – bei vielen auch scheitert. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen denn auch zu mir, wenn die Kinder erwachsen werden und sie plötzlich feststellen: Der Mann oder die Frau neben mir im Bett ist mir fremd geworden. Auch hier hilft Beziehungsarbeit, gegenseitiges Verständnis für die Belastungen des Alltags und als Mama und Papa, es helfen aber vor allem auch regelmäßige Dates und Auszeiten als Paar.

An der eigenen Erscheinung arbeiten
Wenn Menschen sagen, auf die inneren Werte kommt es an, stimme ich gerne zu, ergänze aber immer: Auf die äußeren auch. Es ist normal, dass wir uns über die Jahre in einer Beziehung verändern: Das Haar wird dünner und grau, Falten ziehen sich durchs Gesicht und die Pölsterchen sitzen auch nicht mehr wie früher an der richtigen Stelle. Das ist aber etwas anderes, als wenn ich mich gehen lasse, mir 20 Kilogramm zusätzlich anfresse und meinen Partner vor allem als Blitzableiter meiner Launen sehe. Dann muss ich mich nicht wundern, wenn der irgendwann die Reißleine zieht. 

Sei aufmerksam und respektvoll
Ein Kuss, eine Umarmung oder ein liebevolles Wort: Es sind die kleinen Gesten im Alltag, die eine Beziehung großartig machen. Sie signalisieren: Ich sehe und respektiere dich. Es braucht dafür keine teuren Geschenke. Sei in deiner Partnerschaft aufmerksam, wertschätzend und geduldig. Das hört sich einfach an. Aber auch das ist Arbeit, weil wir in einer Partnerschaft vieles für selbstverständlich nehmen. 

Sag, wie du dich fühlst
Nur zu oft bekommen wir den Mund nicht auf, wenn wir gerade von Emotionen wie Wut, Angst und Trauer beherrscht werden. Dabei liegt hier ein Schlüssel für eine gute Beziehung. So viele Kämpfe könnten vermieden werden, wenn wir um das bitten würden, was wir brauchen, anstatt uns hinterher darüber zu beschweren, weil wir es nicht bekommen haben. Wir müssen über uns, unsere Gefühle und Bedürfnisse sprechen. Der andere kann nicht wissen, was in uns los ist. Dafür sollten wir unsere Verhaltensmuster kennen. 

Hab keine Angst vor Konflikten
Auch die Liebe ist eine Geschäftsbeziehung, manchmal auch ein Machtkampf, in dem es ums Geben und Nehmen geht. Im Zentrum stehen deshalb immer wieder Verhandlungen, damit die Partner zu ihrem Recht kommen. Konflikte sind deshalb auch in einer Partnerschaft normal. Wenn beide sich auf eine offene Diskussion einlassen, entsteht ein wirklicher Austausch und die Bindung wird sogar gestärkt. Dafür ist es hilfreich, dem Gegenüber aufrichtig zuzuhören und nicht währenddessen in Gedanken an der eigenen Entgegnung zu feilen. Sei respektvoll und achte darauf, wie du dich ausdrückst. Versuche ruhig zu bleiben, spare dir Vorwürfe und suche im Team stattdessen nach Kompromissen. Manchmal hilft auch ein ehrlich gemeintes „Es tut mir leid“. Damit lassen sich oft stundenlange Scheingefechte abkürzen. Die Betonung liegt aber auf „ehrlich“. 

Vergleich deine Partnerschaft nicht mit anderen
Unsere beste Freundin hat mehr Sex in ihrer Beziehung, der Mann der Nachbarin bringt jeden Freitag Blumen mit und unsere Arbeitskollegin und ihre Partnerin haben keine Geldsorgen. Vergleiche machen unglücklich. Zumal Dinge von außen oftmals anders aussehen, als sie tatsächlich sind. Es geht nie um die anderen, es geht immer um uns und wie wir uns in unserer Partnerschaft fühlen. Das können wir gestalten, indem wir die Zeit nutzen, das Beste aus unserer Beziehung zu machen.


Was einem Paar noch dabei hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben oder der Beziehung die richtige Wendung zu geben, liest du im im ersten Teil dieses Blog-Artikels.

Welche mutigen Wege es noch aus unglücklichen Beziehungen gibt, findest du auch in in Torsten Geilings Ratgeber "Ich will mich trennen". 
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Eine Trennung ist schmerzhaft – und zwar für alle Beteiligten. Gerade auch für die gemeinsamen Kinder, zumal sie bei dieser Entscheidung nicht gefragt werden. Von Torsten Geiling Eines vorweg: Ein gutes Trennungsalter bei Kindern gibt es genauso wenig wie den richtigen Termin für ein Trennungsgespräch. Für Kinder und Jugendliche ist die Trennung der Eltern immer ein großer Schreck, verbunden mit vielen Sorgen. Auch sie haben Angst vor dem was kommt, weil es auch für sie wie ein schwarzes Loch anfühlt. Kinder und Jugendliche sind sensibel und wissen mehr, als wir uns das als Erwachsene oft vorstellen. Es ist also zwecklos, schwierige Situationen vor ihnen geheim halten zu wollen. Viele leiden deshalb auch schon in der Zeit vor der Trennung, unter den andauernden Konflikten, der angespannten Atmosphäre, den Streitereien und im Zuge davon unter einer Vernachlässigung durch die Eltern. Kinder wollen immer, dass ihre Eltern zusammenbleiben. Dabei ist es egal, ob sie 3 oder 30 Jahre alt sind, auch wenn die Trennung je nach Lebensalter natürlich eine andere Bedeutung für die Kinder hat. Jedes Kind hat eine Erklärung verdient Wenn ihr euch als Paar trennt, aber als Eltern gemeinsam weiter agiert, ist das auch im Sinne der Kinder. Oftmals werden die Kinder aber zum Trostpflaster, Faustpfand und Spielball in der Auseinandersetzung der Eltern. Versucht das zu vermeiden, auch wenn klar ist, dafür reicht ein Elternteil aus, der sich nicht daranhält. Geht stattdessen ehrlich mit der Trennung (und einer Scheidung) um. Jedes Kind hat eine Erklärung verdient. Ein offenes Ohr und emotionale Unterstützung sind wichtig, damit die Kinder ihre Gefühle und Ängste verarbeiten können. Dazu gehört auch, mit ihnen altersgemäß zu reden. Was und wie viel man erzählt, stimmen die Eltern am besten untereinander ab. Aber eines sollte klar sein: Auf der Beziehungsebene des Paares haben die Kinder nichts verloren. Die Kinder sollten also nicht mit den Verletzungen, den Schuldgefühlen und der Enttäuschung unter den Eltern konfrontiert und belastet werden. Stattdessen sollte man sich gemeinsam Zeit für ihre Sorgen und Nöte nehmen, so schwer das gemeinsam auch fallen mag. Aber Schmerz gibt es auch bei den Kindern und Jugendlichen jede Menge. Von Wutausbrüchen bis zu Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen Jedes Kind zeigt dabei andere Reaktionen. Die Skala reicht von Wutausbrüchen und Weglaufen, über Trauer und Depression bis hin zu psychosomatischen Symptomen wie Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder auch Einnässen. Mögliche Fragen und Sätze, die die Kinder und Jugendliche quälen können: • Welche Schuld habe ich an der Trennung? Hat es vielleicht an mir und meinem Verhalten gelegen? Hätte ich die Trennung verhindern können? • Wenn Papa oder Mama auszieht, werde ich ihn oder sie dann noch regelmäßig sehen? • Mein Vater verlässt meine Mutter (oder umgekehrt). Wird er das auch mit mir machen? • Meine Eltern wissen, dass meine Welt zusammenbricht. Warum trennen sie sich trotzdem? • Ich liebe Papa und Mama. Muss ich mich jetzt zwischen beiden entscheiden? • Muss das Haus jetzt verkauft werden? Müssen wir umziehen? Verliere ich den Kontakt zu meinen Freunden? Muss Mama/Papa jetzt mehr arbeiten und hat dann weniger Zeit für mich? • Mama und/oder Papa geht es nicht gut. Ich muss nun die Verantwortung für sie/ihn übernehmen. Trotz der eigenen Probleme und eines Gefühlschaos sollten Eltern daher immer im Auge behalten: Was braucht meine Tochter und/oder mein Sohn in diesem Moment? Helfen Sie ihren Kindern dabei, Worte zu finden für das, was sie gerade umtreibt. Fragen Sie sie: Wie geht es dir? Was kann ich für dich tun? Wie fühlst du dich? Ohne mit ihren Antworten den Kindern Hoffnung zu machen, dass die Trennung nur vorrübergehend ist. Auch Kinder können nach einem Schuldigen suchen Gerade Jugendliche sollten in Fragen einbezogen werden, die sie betreffen. Die Eltern sollten sich mit ihren Wünschen auseinandersetzen und über Veränderungen und Regeln sprechen, die durch die Trennung entstehen. Sei trotz der Trennung als Papa und Mama da und biete dich immer wieder an – auch wenn das sehr frustrierend sein kann. Weil Kinder Kinder sind, suchen sie sich vielleicht einen Schuldigen. Auch sie brauchen eine Erklärung, ein Narrativ, warum es so gekommen ist. Und das fällt auch in ihrer Welt leichter, wenn sie jemand die Schuld geben können. Sie verbünden sich mit dem vermeintlich schwächeren Elternteil, oft ist das der Verlassene. Deshalb sollten sich Aufbrechende darauf einstellen, dass die Beziehung zu den Kindern (vorerst) schwierig und von Ablehnung und Feindseligkeit geprägt sein kann, vor allem wenn der Ex-Partner dies nutzt, um sich zu rächen. Da hilft es nur, langfristig zu denken, Verständnis für das Leid mitzubringen und jede Menge Geduld. Eine andere Chance hast du nicht. Sollte der Kontakt abgelehnt werden oder nicht zustande kommen, ist es auch eine gute Möglichkeit, Tagebuch darüber zu führen, was du versucht und angeboten hast, um es bei Bedarf den Kindern später einmal zeigen zu können. Es ist schwer auszuhalten, wenn der andere einen Wettkampf um die Liebe des Kindes beginnt oder seine Bedürfnisse in den Vordergrund stellt. Spiel trotzdem nicht mit und suche Hilfe bei einer Beratungsstelle oder dem Jugendamt, wenn du das Wohl des Kindes gefährdet siehst oder du dir Sorgen machst, weil dein Kind Auffälligkeiten im Verhalten oder emotionale Probleme zeigt. Trennungskinder sind nicht automatisch fürs Leben gezeichnet Nicht immer ist sofort psychotherapeutische Hilfe nötig. Wie die meisten Erwachsenen gewöhnen sich auch Kinder und Jugendliche mit der Zeit an die neue Familiensituation. Einfacher wird das, wenn die Kinder beide Elternteile weiterhin als verlässliche Ansprechpartner erleben, die auf ihre Bedürfnisse, Sorgen und Nöte eingehen. Negative Gefühle und Verlustängste nehmen ab und die Kinder können sich wieder mich sich selbst und ihrer Entwicklung beschäftigen. Trennungskinder sind auch nicht automatisch durch das Ereignis traumatisiert oder fürs Leben gezeichnet. Eine Familie aus Papa, Mama und Kindern kann ein Hort für Liebe und Vertrauen sein. Manchmal ist es aber auch ein Schlachtfeld und jede andere Form der Familienzusammensetzung ist um ein Vielfaches besser. Zumal Studien zur Trennung mit Kindern inzwischen zeigen, dass Kinder und Jugendliche eine Trennung gut verarbeiten können und keine Auffälligkeiten gegenüber Kindern aus intakten Familien zeigen müssen. Dass dem so kommt, daran haben die Erwachsenen einen entscheidenden Anteil. Je mehr miteinander sie als Eltern pflegen und je weniger Drama sie veranstalten, desto weniger dramatisch empfinden die Kinder die Trennung. Das gilt übrigens auch in abgestufter Form für alle anderen Erwachsenen im Familien- und Freundeskreis, Großeltern, Onkel und Tanten, Freunde und Freundinnen der Eltern. Weitere Informationen findest du im Blogbeitrag "Wir Kinder eine Trennung am besten verkraften" und im Trennungsratgeber "Ich will mich trennen" .
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Taktik und Strategie sind auch in einem Trennungsgespräch wichtig. Deshalb solltest du dir darüber Gedanken machen, wie deine Partnerin oder dein Partner reagiert.
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Manche quälen sich monate- oder gar jahrelang mit der Entscheidung, andere handeln im Affekt: Ganz klar, eine Trennung ist immer (oder in den meisten Fällen) ein tiefer Einschnitt im Leben. Immerhin geht sie oftmals mit vielen Veränderungen einher - für alle Beteiligten. Und je nachdem wie der Trennungsprozess abläuft, kann er durchaus auch traumatisch sein. Meist sind es die Verlassenen, die reichlich Mitgefühl bekommen. Diejenigen, die gehen, stehen nicht selten als die Schuldigen da - für all das "Elend", das so eine Trennung mit sich bringt, vor allem wenn noch Kinder mit im Spiel sind. Mit diesem Thema haben sich die Hosts des Sex-Podcasts Ann-Marlene Henning und Carl Burchardt dieses Mal beschäftigt. Als Experten für Trennungsprozesse haben sie TrennDICH-Coach Torsten Geiling eingeladen. Sein Rat: "Bevor du vom 5-Meter-Turm springst, schau doch mal, ob Wasser im Becken ist". Was eine Trennung "leichter" macht, und wie man nicht in die Opferrolle verfällt, bzw. aus ihr rauskommt, darüber haben die drei miteinander gesprochen. Unter anderem. Hört doch mal rein! Und klickt auf das Bild oben, um zum Podcast zu gelangen.
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